C-Kurse

07./08.05.2021  Dr. phil. Silvia Zanotta

Achtung! Neuer Termin

Von Ohnmacht zu Stärke und Freude – der Umgang mit Scham und Wut mit Ego-State-Therapie und Körperwissen bei Kindern und Jugendlichen

Der Kurs ist ausgebucht, eine Warteliste wird geführt.

Scham ist eine überaus schmerzhafte und machtvolle menschliche Emotion. Sie ist bei allen Menschen und Säugetieren vorhanden, über alle Kulturen hinweg, und beeinflusst das Leben entscheidend. Obwohl Scham so zentral ist, ist sie wenig bewusst, wird verborgen oder geheim gehalten. Einerseits gibt es nur wenige Forschungen zu Scham, andererseits wird Scham häufig verwechselt mit Angst, Wut oder Ekel, hinter denen sie sich versteckt. Alle Pathologien, die mit Selbstverurteilung oder Selbstabwertung zusammen hängen, haben mit Scham zu tun. Scham ist auch eng verbunden mit Trauma. Deshalb ist es bei der Traumabehandlung essentiell, die Scham zu beachten, zu entwirren, zu lösen. Dabei muss der Therapeut berücksichtigen, wie verwundbar Menschen mit Scham sind, wie leicht sie (wieder) beschämt werden und wie vorsichtig dieses Thema in der Therapie angegangen werden muss. Tiefe Scham ist gleichbedeutend mit Kollaps und komplettem Energieverlust, begleitet von Gefühlen der Hilf- und Hoffnungslosigkeit.

 

Neben einigen theoretischen neurophysiologischen Erläuterungen wird Silvia Zanotta in diesem praxisnahen Workshop zeigen, wie Kinder und Jugendliche von der Ohnmacht und Immobilität in eine Alpha-Physiognomie der gesunden Selbstbehauptung finden können, hin zum Gegenpol von Stärke, Freude, Würde. Dabei verbindet sie die Ego-State-Therapie mit somatischen Zugängen.

 

Der Schwerpunkt dieses praxis- und übungsorientierten Seminars liegt beim Umgang mit schwierigen, komplexen oder festgefahrenen Prozessen und Situationen. Dazu gehören nicht nur die Arbeit mit Widerstand und sabotierenden, zerstörerischen Anteilen, die erfahrungsgemäß Therapeuten herausfordern, sondern auch die Bewältigung relevanter Erschwernisse wie Wut, Scham, Schuldgefühle und somatische Ego-States.

 

Inhalt

  • Festgefahrene Therapieprozesse
  • Umgang mit zerstörerischen Ego-States
  • Arbeit mit komplexen und frühkindlichen Traumatisierungen
  • Scham
  • Wut
  • Schuldgefühle
  • Widerstand (der Saboteur lässt nicht locker)
  • Fallbesprechung

 

Methoden

Neben dem Vermitteln des theoretischen Hintergrunds werden verschiedene Fallbeispiele vorgestellt und auch von Teilnehmern präsentierte Fälle und Fragen diskutiert. Live-Demonstrationen und das Üben in Kleingruppen ermöglichen praxisnahes Lernen und vermitteln Kompetenz im Umgang der in der Ego-State-Therapie immer wieder auftauchenden komplexen Anforderungen.

 

Ziele

Die Teilnehmer sollen die wichtigsten Schritte in der Arbeit mit ungeliebten und zerstörerischen Ego-States und festgefahrenen Therapiesituationen vertiefend üben, anhand eigener Fallbeispiele und in der Kleingruppe.

Personenbeschreibung

 

Dr. phil. Silvia Zanotta arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeutin für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien in Zürich, Schweiz. Sie hat neben personenzentrierter Psychotherapie (Carl Rogers), klinischer Hypnose (Milton Erickson), Psychoimaginativer Traumatherapie PITT und Ego-State-Therapie (John und Helen Watkins) auch in Somatic ExperiencingÆ (Peter Levine) und Resource Therapy zertifiziert und ergänzt dieses ganzheitliche Spektrum mit energetischer Psychologie/Klopfakupressur. Spezialgebiete sind die Behandlung von posttraumatischem Stress, Angst, Phobie, Zwang und Autismus sowie die Kombination von Ego-State-Therapie und Hypnose mit somatischen Methoden.

 

Silvia Zanotta hat an verschiedenen internationalen Kongressen in der Schweiz, Deutschland, Italien, Frankreich, Polen, Kanada sowie Südafrika über Trauma, Ego-State-Therapie und deren Spezialgebiete referiert und unterrichtet in verschiedenen europäischen Ländern. Sie ist Ausbilderin, Supervisorin sowie Gründerin und Co-Leiterin der Ego-State-Therapieausbildung in der Schweiz.

 

www.egostatetherapie.ch



Seminargebühren: 290,00 € (270,00 € für MEG Mitglieder)

Ort: online per Zoom

Zeiten: Freitag - 14:00 - 20:30 Uhr / Samstag - 9:00 - 17:00 Uhr

 

Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer ist beantragt


Wie bringe ich die Kuh tanzend vom Eis?

18./19.06.2021  Dipl. Psych. Astrid Keweloh

wissenschaftliche Leitung Dipl. Psych. Hiltrud Bierbaum-Luttermann

 

In diesem Einführungs-Workshop, der online stattfindet, werden hocheffiziente Methoden aus den Bereichen Coaching, Beratung und Therapie vorgestellt und eingeübt, die der Emotionsregulation dienen und sehr hilfreich sind bei Stress und Burnout, Depressionen, Angstsymptomatik, Traumafolgestörungen, Essstörungen, Schlafstörungen, chronischen Schmerzen sowie zur Leistungsoptimierung und Motivationssteigerung. Sie regen an und unterstützen, achtsam und selbstbestimmt den Ausstieg aus einer aktuellen Problemtrance hin in eine optimistischere Lösungswelt zu gestalten. Sie sind sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene oder in Gruppen anwendbar.

Die Tools können als „erste Hilfe“ und im weiteren Verlauf der Therapie zur Krisenintervention, Stressreduktion, Psychohygiene, Selbstfürsorge, Stabilisierung und Ressourcenaktivierung, Steigerung des Energiepotentials, zur Entspannung und damit zur ressourcenvollen Umgestaltung des Gehirns genutzt werden.  Sie vergrößern das Repertoire in Bezug auf Leistungssteigerung, indem sie Blockaden lösen und das Erleben von Selbstwirksamkeit sowie Sicherheit steigern, so dass die Motivation gestärkt wird und die Leistungspotentiale voll ausgeschöpft werden können. 

Es werden unter anderem schnell zu erlernende Hypnosetechniken vermittelt, die mittels EMDR verstärkt und verankert werden können. Die Klienten können diese auch zur Selbsthypnose nutzen. Zusätzlich werden leichte Körperübungen und Atemtechniken aus dem Yoga sowie Elemente der Energetischen Therapie (zum Beispiel Klopf- und Atemtechniken) eingeübt, die das Energiepotential erhöhen oder für Entspannung sorgen und zudem unterstützen, im „Hier und Jetzt“ in der Lösungswelt anzukommen.

Die Methoden, die den Klienten als Werkzeuge mitgegeben werden können, erhöhen unter anderem Achtsamkeit, Selbstwirksamkeit und Unabhängigkeit.

Der Schwerpunkt des Workshops ist die Vermittlung von Hintergrundwissen sowie die praktische Anwendung und Einübung der Techniken, damit sie unmittelbar eingesetzt werden können. Für diesen Workshop sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Personenbeschreibung

 

Astrid Keweloh ist als Diplom-Psychologin in eigener Praxis im Raum Augsburg niedergelassen und arbeitet als Psychotherapeutin (nach HeilprG) und Coach mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Paaren und Familiensystemen sowie als Referentin in der Weiterbildung und in Institutionen und Unternehmen.

Ausbildung u.a.: systemische Therapeutin/Familientherapeutin (DGSF), Klinische Hypnose (M.E.G.), Hypnosystemische Konzepte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (M.E.G.), Ego-State-Therapie (EST-A), Energetische Therapie (EDxTM, F. Gallo), Traumtherapie (u. a. EMI und EMDR), Kursleiterin für Yoga: Körperübungen, Atemtechniken und Meditation (Art of Living)

Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Depressionen, Schlafstörungen. Burnout, Angststörungen, Traumafolgestörungen, Essstörungen, chronische Schmerzen und Methoden zur Stabilisierung, Burnout-Prophylaxe, Leistungsoptimierung und Motivationssteigerung. 

 

www.ak-hypnose.de



Seminargebühren: 290,00 € (270,00 € für MEG Mitglieder)

Ort: online per Zoom

Zeiten: Freitag - 14:00 - 20:30 Uhr / Samstag - 9:00 - 17:00 Uhr

 

Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer ist beantragt


03./04.12.2021 Igor Ardoris und Dipl. Psych. Hiltrud Bierbaum-Luttermann

Achtung! Neuer Termin

Souldefence: Emotionale Selbstregulation in schwierigen Situationen

Der Kurs ist ausgebucht, eine Warteliste wird geführt.

Mindfulness in difficult situations – keeping balance and wisdom

This workshop teaches the principles which allow us to be unmoved in the face of trouble and to adapt to change under difficult circumstances.

To be able to concentrate under the pressures and frustrations of normal day-to-day living is much more than most people are currently capable of. In order to cope and function effectively we need to develop our ability to concentrate through the distractions, annoyances, worries, tiredness, boredom, anger and fear that normally interfere with our ability to maintain our involvement and attention.

Though quite the same to the untrained eye, there is the world of difference between attention control and loosing yourself in something. Real concentration is not narrow-minded or fanatical, but rather a natural state in which a calm mind clearly reflects everything around it. This is called fudoushin in japanese, and is an old concept in Oriental thought especially martial arts.

Personenbeschreibung

 

Igor Ardoris is educator, public speaker and author in Mindfulness Based Mental Training. The Business community, the school and sport are his three major areas of activity. He also trains police, fire brigade and ambulance paramedics in keeping their cool in tight situations.

 

Dipl. Psych. Hiltrud Bierbaum-Luttermann arbeitet seit über 30 Jahren in freier Praxis mit den Schwerpunkten Verhaltenstherapie, Kindertherapie, Hypnotherapie und systemischen Ansätzen. Sie ist seit vielen Jahren Dozentin und Supervisorin der M.E.G., der DGVT und anderen Trägern und organisiert den Ausbildungsgang „KiHyp“ in Berlin. Sie ist Vorstandsmitglied der M.E.G.

 

 

 

 

 



Seminargebühren: 290,00 € (270,00 € für MEG Mitglieder)

Ort: Haus Conradshöhe, Eichelhäherstraße 19, 13505 Berlin

Zeiten:  Freitag - 14:00 - 20:30 Uhr / Samstag - 9:00 - 17:00 Uhr 

Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer ist beantragt


Hypnosystemische Behandlung von Ängsten und Zwängen bei Kindern und Jugendlichen

 

18./19.03.2022 Dr. sc. hum. Rüdiger Retzlaff

 

Viele kleine und große Menschen leiden an Ängsten – an Panikattacken, spezifischen Phobien, Schüchternheit, Examensangst... Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Beschwerden. Zwangsgedanken und Zwangsrituale sind ebenfalls verbreitete Beschwerdebilder, die ein erhebliches Chronifizierungspotenzial haben. Die hypnosystemische Therapie verfügt über eine breite Palette an wirksamen Zugangsweisen für die Therapie von Ängsten und Zwängen. Im Seminar werden bewährte hypnosystemische Interventionen für die Behandlung von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen mit Ängsten und Zwängen vorgestellt. Neben theoretischen Inputs, Rollenspielen und Videodemonstrationen können auch Fallanliegen der TeilnehmerInnen eingebracht werden.

Personenbeschreibung

 

Rüdiger Retzlaff Dr. sc. hum. Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendpsychotherapeut (geb. 1957), Lehrtherapeut für Systemische Therapie, Hypnotherapie, Verhaltenstherapie und psychodynamische Therapie; Lehrender Coach; Lehrender Supervisor; Ehrenmitglied der SG; Lehrpraxis für Psychotherapie; Schwerpunkte: Resilienz und Ressourcenaktivierung; Familientherapie bei körperlichen Erkrankungen und Behinderung; Ängste und Zwänge, Essstörungen, Wirksamkeitsstudien zur Systemischen Therapie. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. „Spiel-Räume Lehrbuch der Systemischen Therapie mit Kindern und Jugendlichen“.

 

www.ruediger-retzlaff.de

 



Seminargebühren: 290,00 € (270,00 € für MEG Mitglieder)

Ort: wird rechtzeitig bekannt gegeben

Zeiten: Freitag - 14:00 - 20:30 Uhr / Samstag - 9:00 - 17:00 Uhr

 

Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer ist beantragt


Das Lebensflussmodell in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Paaren und Familien 

 

Hypnotherapeutische und hypno- systemische Visualisierungstechniken kombiniert mit EMDR im therapeutischen Prozess

19./20.05.2022  Dipl. Psych. Astrid Keweloh

wissenschaftliche Leitung Dipl. Psych. Hiltrud Bierbaum-Luttermann

 

Die Grundlagen, Einsatzmöglichkeiten und Anwendung der Timeline- bzw. der Lebensfluss-Methode in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sind die Schwerpunkte dieses sehr praxisorientierten Einführungsworkshops. Die Möglichkeit zur Selbsterfahrung, klare und detaillierte Anleitungen zum Ablauf der Methode in verschiedenen Kontexten sowie Trancetexte ermöglichen den schnellen Transfer in den Praxisalltag.

Die Lebensflussarbeit ist eine leicht erlernbare, lebendige und kreative hypnosystemische Trance-Methode, die in verschiedenen Formen vielfältig für fast alle Problembereiche und Altersstufen einsetzbar und mit anderen Therapierichtungen kombinierbar ist. Die Visualisierungen im Raum prägen sich sehr gut ein und stellen verankert eine hervorragende Ressource dar, die allzeit genutzt werden kann. 

Schon Milton Erickson nutzte in seinen Hypnosen unter anderem die Metapher einer Lebenslandschaft, die in die Zukunft führt und dem Klienten die Möglichkeit gibt, das eigene Leben aus einer anderen hilfreichen Perspektive wahrzunehmen. Erickson führt die Wege des Lebens und der Lösungen bis in die ferne Zukunft hinein und Peter Nemetschek nutzte diese Intervention und visualisierte sie – entsprechend seiner Herkunft als bildender Künstler –  kreativ und phantasievoll mit Hilfe von Seilen und Symbolen als Lebenslinie oder Lebensfluss.

Körperempfindungen, Gefühle und Bilder für Lösungen entstehen, die erneut sinnlich erfahrbar sind und für einen Perspektivwechsel in Richtung Lösung genutzt werden können, so dass fast immer eine optimistischere Wahrnehmung der Situation herbeigeführt wird. Diese neue Erfahrung wird entsprechend gespeichert und ist in Alltagssituationen als Ressource abrufbar.

 Ressourcen können in die Zukunft transportiert und dort verankert werden, so dass neue Hoffnung, Sicherheit und Stabilität, ein gestärktes Selbstwertgefühl, neue Wege und Visionen entstehen, um kraftvoller in die eigene Zukunft gehen zu können.  

Die TeilnehmerInnen können  eigene Themen oder Fallbeispiele einbringen und mit Hilfe des Lebensflussmodells weiterentwickeln. Die hier vorgestellten Techniken sind auf andere Kontexte übertragbar.

 

Schwerpunkte des Workshops sind: 

- das Lebensflussmodell, mit dem man eine Lösungsvision für eine aktuelle Krise entwickelt, wird in verschiedenen Variationen eingeübt und an unterschiedliche Kontexte und Symptome in Coaching, Beratung oder Therapie angepasst

- das Lebensflussmodell wird mit den Ressourcen der Vergangenheit ergänzt

- die Verknüpfung zwischen Lebensflussmodell und Bindungspersonen sowie deren positiven Bindungsbotschaften wirkt sehr stabilisierend und erhöht Sicherheit sowie das Empfinden von Zugehörigkeit

- die Lebensflussarbeit in der Paar- und Familientherapie

- Kombination des Lebensfluss mit EMDR (EMDR-Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt)

Personenbeschreibung

 

Astrid Keweloh ist als Diplom-Psychologin in eigener Praxis im Raum Augsburg niedergelassen und arbeitet als Psychotherapeutin (nach HeilprG) und Coach mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Paaren und Familiensystemen sowie als Referentin in der Weiterbildung und in Institutionen und Unternehmen.

Ausbildung u.a.: systemische Therapeutin/Familientherapeutin (DGSF), Klinische Hypnose (M.E.G.), Hypnosystemische Konzepte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (M.E.G.), Ego-State-Therapie (EST-A), Energetische Therapie (EDxTM, F. Gallo), Traumtherapie (u. a. EMI und EMDR), Kursleiterin für Yoga: Körperübungen, Atemtechniken und Meditation (Art of Living)

Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Depressionen, Schlafstörungen. Burnout, Angststörungen, Traumafolgestörungen, Essstörungen, chronische Schmerzen und Methoden zur Stabilisierung, Burnout-Prophylaxe, Leistungsoptimierung und Motivationssteigerung. 

 

www.ak-hypnose.de



Seminargebühren: 290,00 € (270,00 € für MEG Mitglieder)

Ort: wird rechtzeitig bekannt gegeben

Zeiten: Freitag - 14:00 - 20:30 Uhr / Samstag - 9:00 - 17:00 Uhr

 

Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer ist beantragt